"Und wie den Menschen gesetzt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht ..." (Hebr. 9:27). Dieser Vers ist einer der ernstesten in der Bibel. Den Menschen ist zum ersten das Sterben gesetzt und zum zweiten das Gericht nach dem Tod. Kaum jemand spricht gerne über den Tod oder sogar über das Gericht nach dem Tod. Aber unabhängig davon, ob wir gerne darüber sprechen oder nicht wird der Tod kommen und damit auch das Gericht. So gewiss wie wir sterben müssen, werden wir auch gerichtet werden.

Die Tatsachen entscheiden

Die Bibel berichtet uns von sehr vielen Tatsachen. Die Tatsachen bleiben immer bestehen, ganz gleich, ob wir daran glauben oder nicht. Eine Tatsache löst sich nicht aufgrund des Unglaubens auf. Tatsache bleibt Tatsache. Die Bibel spricht von der Tatsache, dass es Gott gibt. Es spielt für diesen Tatbestand keine Rolle, ob wir daran glauben oder nicht, so wenig wie die Tatsache, dass es eine Sonne am Himmel gibt, davon abhängig ist, ob ein Blinder daran glaubt oder nicht.

Die Bibel zeigt uns noch eine andere Tatsache, nämlich dass es die Sünde gibt. Auch diese Tatsache bleibt Tatsache, unabhängig davon, ob wir daran glauben oder nicht.

Nun spricht die Bibel nicht nur von der Existenz Gottes und der Sünde als von zwei Tatsachen, sondern sie zeigt uns als weitere Tatsache, dass es auch den Tod gibt.

Schließlich spricht die Bibel noch von einer anderen Tatsache, die in der Zukunft liegt. Und weil sie die Zukunft betrifft, schenken ihr viele keine Aufmerksamkeit. Dennoch bleibt diese Tatsache wie die drei bisher genannten bestehen: Es gibt ein Gericht.

Wieso müssen wir gerichtet werden?

Nicht unser subjektives Empfinden entscheidet darüber, ob wir gerichtet werden, sondern die Tatsache, dass wir alle gesündigt haben. So berichtet es uns die Bibel (Römer 3:23). Selbst wenn wir uns vor Gott unschuldig fühlten, so wird uns Gott richten müssen, weil wir gesündigt haben. Und wenn es sich „nur“ um die eine Sünde handelt nicht an Gott zu glauben, so werden wir gerichtet (Johannes 16:8-11). Könnten wir von der Sünde und dem Tod befreit werden, dann könnten wir auch dem Gericht entrinnen.

Errettung von der Sünde

Das Gericht ist also nur solange ein Problem für uns, solange unsere Sünden nicht vergeben sind. Da wir uns aber nicht aus eigener Kraft von unseren Sünden befreien, noch bei Gott Vergebung unserer Sünden bewirken können, brauchen wir eine andere Lösung: die göttliche Errettung.

Der Sohn Gottes ist für unsere Sünden am Kreuz gestorben! Er trug die Strafe für uns. Dadurch sind wir gerettet und befreit. Das ist das Evangelium. Dies ist ebenfalls eine wunderbare Tatsache und tut unserm Herzen wohl. Da Jesus Christus bereits für uns gestorben ist, können wir nicht mehr gerichtet werden. Denn niemand kann zweimal sterben!

Möge der Herr Jesus heute zu uns sprechen: „Sünder! Ich bin am Kreuz für dich gestorben, damit du den Vater sehen kannst. Ich bin gestorben, damit du leben kannst. Glaube mir das!“

Glauben und leben anstatt Gericht und sterben

Der Tod und das Gericht sind uns gesetzt. Aber Gott liebt uns, und er hat eine Rettung für uns vorbereitet. Der Glaube an Jesus errettet uns vor dem Gericht: “Wer an ihn glaubt, der wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, denn er glaubt nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes.“ (Johannes 3:18)

Durch den Glauben kommen wir nicht in das Gericht, sondern dringen vom Tod zum Leben hindurch: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubet dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht, sondern er ist vom Tod zum Leben hindurchgedrungen.“ (Johannes 5:24)

Glaubst du noch nicht an Jesus Christus als deinen persönlichen Retter, dann solltest du ihn jetzt aufnehmen!

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